FWG Schmitten übergibt Spende an Hospiz Arche Noah

Die FWG Schmitten hat heute eine Spende in Höhe von 500,- € an das Hospiz Arche Noah übergeben. Die Summe stammt aus einem Teil des Erlöses einer weihnachtlichen Bastelaktion für Kinder im vergangenen Jahr.

Die Bastelaktion wurde von Sylvia Eisenbeis und Melanie Henning initiiert und organisiert. Mit viel Engagement und Herzblut trugen zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer zum Erfolg der Aktion bei. Die Kinder hatten einen Riesenspaß und bastelten mit größter Begeisterung. Nun kommt ein Teil des Erlöses einer Einrichtung zugute, welche für die Gemeinde von unschätzbarem Wert ist.

Bei der offiziellen Übergabe der Spende waren der Vorsitzende der FWG, Hans Kurdum, Fraktionsvorsitzender Rainer Löw, Melanie Henning, Sylvia Eisenbeis sowie Bernhard Eschweiler anwesend. Die Spende wurde an die Geschäftsleiterin Bettina Gerlowski-Zengeler überreicht.

Auf die Frage was die Gäste am meisten benötigen, antwortete Bettina Gerlowski-Zengeler: Zeit! Dies war der Anstoß für uns, mit Gästen und Angehörigen eine Bastelaktion zum Osterfest, am 02.04.2026. zu gestalten. Wir freuen uns schon heute auf einen gemeinsamen Nachmittag.

Das Hospiz Arche Noah leistet tagtäglich herausragende Arbeit in der Begleitung und Pflege schwerstkranker Menschen und bietet ihnen sowie ihren Angehörigen Unterstützung, Würde und Geborgenheit in einer besonders sensiblen Lebensphase. Für die Gemeinde Schmitten stellt diese Einrichtung eine unverzichtbare Stütze dar.

Die FWG Schmitten bedankt sich ganz herzlich bei Bettina Gerlowski-Zengeler und dem gesamten Team des Hospiz Arche Noah für die besondere Pflege und fürsorgliche Begleitung der Gäste in dieser wertvollen Einrichtung. Mit der Spende möchte die Wählergemeinschaft ihre Anerkennung ausdrücken und die wichtige Arbeit des Hospizes aktiv unterstützen.

Letzte Wünsche werden wahr….

Noch einmal in einem Ferrari fahren

Auch dieser Wunsch unseres Gastes konnte erfüllt werden. Selber war er lange Jahre im Motorsport aktiv, allerdings als mit dem Motorrad. Umso überraschender war für die Angehörigen sein Wunsch noch einmal mit in einem Ferrari zu fahren….

Das Autohaus Ulrich in Frankfurt ermöglichte es uns, diesen Wunsch zu erfüllen.

Letzte Wünsche werden wahr….

Ein besonderer letzter Ausflug zur Vogelburg in Weilrod

Obwohl die Vogelburg in Weilrod eigentlich bis zum 15. März in der Winterpause ist, wurde unserem Gast letzte Woche ein außergewöhnlicher Besuch ermöglicht. Eine Mitarbeiterin der Vogelburg führte sie exklusiv durch die Volieren der wunderschönen Papageien, Kakadus und Sittiche. Ohne andere Besucher – die ungeteilte Aufmerksamkeit der munteren und teilweise sehr zutraulichen Vögel – ein wirklich einzigartiges Erlebnis, das nicht nur unseren Gast sehr berührt hat.

Auf lautlosen Schwingen ins Hospiz

Am 1. Dezember hatten wir in der Arche Besuch von Achim Häfner, dem Falkner der Herzen (https://falknerderherzen.de). Mit vier seiner wunderschönen Vögel war er bei allen unseren Gästen, welchen er über seine Arbeit mit den Tieren, ihre Aufzucht und seinen Bezug zur Hospizarbeit berichtete. Aber so interessant und kurzweilig seine Anekdoten auch waren – diese Vögel wirken auch ohne große Erklärung. Schon in der Antike galt die Eule als Symbol für Weisheit. Die Griechen verbanden sie mit Athene, der Göttin der Weisheit. Ihr lautloser Flug und ihre Fähigkeit, im Dunkeln zu sehen, stehen für Erkenntnis und Klarheit – sie sieht, was anderen verborgen bleibt. Es ist ein absolut außergewöhnliches Erlebnis einer Eule so nahe zu kommen und sie sogar berühren zu dürfen. Wir – Gäste und Mitarbeiter – waren gleichermaßen berührt und dankbar für dieses unvergessliche Ereignis.

Rotary Club Saalburg Taunus spendet 10000 Euro

Benefiz-Golfturnier zugunsten DMSG und  Hospiz Arche Noah in Schmitten

Usinger Land Mit gleich zwei Spendenübergaben hat der Rotary Club Saalburg Taunus diese Woche für große Freude gesorgt: Jeweils 5000 Euro konnten an die Hospizgemeinschaft Arche Noah Hochtaunus in Schmitten und an den Landesverband Hessen der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) überreicht werden. Den symbolischen Scheck nahmen Herbert Gerlowski, Gründer des Hospiz Arche Noah in Schmitten, und Prof. Dr. Uta Meyding Lamadé, Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Landesverband Hessen e.V. entgegen. Das Geld wurde durch das vom Rotary Club Saalburg Taunus diesmal im September durchgeführte, traditionelle jährliche Benefiz-Golfturnier in Friedberg generiert. „Durch das Turnier konnten wir einen Reinerlös von 5500 Euro erzielen, ein tolles Ergebnis, über das wir uns sehr gefreut haben. Durch eine zusätzliche Aufstockung aus unserem Kassenbestand ergibt sich eine Gesamtspendensumme von 10.000 Euro“, berichtet Dr. Giscard Wepiwé vom Orga-Team des Benefizturniers. Neben den Startgebühren habe zum einen die Feier nach dem eigentlichen Turnier für die Einnahmen gesorgt, zum anderen aber konnte auch dank einiger weiterer Sponsoren nun die beachtliche Summe überreicht werden. Wie schon in den letzten Jahren wurden erneut sowohl die DMSG als auch die Hospizgemeinschaft bedacht, denn es sei den Rotariern ein Anliegen, diese wichtigen Aufgaben dauerhaft zu unterstützen und es sei klar, dass dies nicht mit einer einmaligen Spende getan sei, betonte auch aktuell amtierende Rotary-Präsidentin Anja Bonnländer. Seit Gründung im Jahr 2000 hat es sich die Hospizgemeinschaft „Arche-Noah Hochtaunus zur Begleitung Sterbender und Lebensbeistand e.V.“ zur Aufgabe gemacht, schwerstkranken Menschen gemeinsam mit den Angehörigen und Freunden begleitend zur Seite zu stehen. Dazu gibt es den ambulanten Begleitdienst, der die Angehörigen und Pflegenden durch das zeitweilige Da-Sein entlastet sowie das stationäre Hospiz in Niederreifenberg. Hier werden die Sterbenden mit ihren Schmerzen und Ängsten, aber auch mit ihren Bedürfnissen nicht alleine gelassen, die Sterbenden liebevoll und verständnisvoll betreut und mit Hilfe der palliativen Medizin und Pflege ihre Schmerzen und Beschwerden gelindert. Der Hospizverein arbeitet ehrenamtlich und unentgeltlich. Er finanziert sich auf Spendenbasis und daher war Gerlowski überaus dankbar für die Spende der Rotarier. Das Geld soll für die Versorgung der Gäste, wie hier die Patienten liebevoll genannt werden, verwendet werden. Außerdem ist im letzten Jahr der Bau eines „Raums der Stille“ begonnen worden, hier seien noch einige finale Arbeiten zu stemmen, berichtet Gerlowski über die Verwendung des Spendengeldes. Auch Uta Meyding Lamadé freute sich sehr über die Spende, die für den weiteren Ausbau der neu geschaffenen Beratungsstellen in der Region, und für die Digitalisierung des Beratungsangebots für nicht mehr mobile Menschen eingesetzt werden soll. Die DMSG ist eine Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für MS-Kranke mit 20 haupt- und über 500 ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich um die rund 25000 MS-Patienten in Hessen kümmern. „Die soziale und medizinische Beratung und Betreuung ist vor allem für MS-Kranke, aber auch für alle Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglich“, betont Uta Meyding Lamadé. Man brauche die Räume für die Selbsthilfegruppen und die Berater, aber auch ein niedrigschwelliges digitales Beratungs- und Informationsangebot mit Tele-Medizin oder Webinaren. Es gebe inzwischen moderne Therapien und komplexe Medikationen, die den Betroffenen noch viele Jahre eine bessere Lebensqualität ermöglicht, sodass sie zum Beispiel noch lange berufstätig sein können. sai

Weitere Infos: www.hospizgemeinschaft-arche-noah.de, www.dmsg-hessen.de, www.rotary-benefiz-golfturnier.de

BU: Dr. Giscard Wepiwé vom Orga-Team des Benefizturniers (links) und Rotary Club-Präsidentin Anja Bonnländer (rechts) freuen sich, erneut Spenden an die DMSG, hier vertreten durch Dr. Uta Meyding Lamadé (Zweite von rechts) sowie an Herbert Gerlowski von der Hospizgemeinschaft Arche Noah in Schmitten (Zweiter von links) überreichen zu können.

Foto: Schmah-Albert

Schmittener GRÜNE besuchen Hospiz Arche Noah – Einsatz für würdige Sterbebegleitung

Wer auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela pilgert oder über den Gotthardpass nach Italien fährt, dessen Weg wird hin und wieder Hospize kreuzen. Diese Hospize gibt es seit dem Mittelalter an vielen unwegsamen Orten. Sie boten den Reisenden und Pilgern Schutz und  Stärkung auf einem beschwerlichen Weg.

Heute beinhaltet die Hospizidee die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen auf ihrem letzten Weg. Sie sollen mit ihren Schmerzen, Ängsten und mit ihren Bedürfnissen nicht alleine gelassen werden.

In Erfüllung dieser Idee wurde im Jahre 2000 die Hospizgemeinschaft Arche-Noah Hochtaunus zur Begleitung Sterbender und Lebensbeistand e.V. gegründet.

Vertreterinnen der Schmittener Grünen – Irene Hubertz, Frank von der Ohe, Heike Hüffler-Rauch und Sabine Schäfer – besuchten das Hospiz Arche Noah in Niederreifenberg. Im Gespräch mit Betreiberin Bettina Gerlowski-Zengeler und Pflegeleiterin Andrea Sandmann ging es um die Herausforderungen der Hospiz- und Palliativversorgung.

Die Einrichtung orientiert sich an der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“. Dem Menschen soll ein  würdiges Sterben ermöglicht werden. Sie müssen  darauf vertrauen können, dass ihre  Vorstellungen, Wünsche und Werte respektiert werden und dass Entscheidungen unter Achtung ihres Willens getroffen werden. Auch eine umfassende medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Betreuung und qualifizierte Begleitung und  Behandlung nach aktuellem Wissensstand müssen gewährleistet sein. Es arbeiten ca 35 Personen in der Arche (viele in Teilzeit) und etliche Ehrenamtliche. Frank von der Ohe würdigte das Engagement der Ehrenamtlichen, das für den erfolgreichen Betrieb einer solchen Einrichtung unerlässlich ist. Alle Angestellten arbeiten im Schichtbetrieb, damit rund um die Uhr immer zwei Betreuerinnen für acht Gäste im Einsatz sind.

Im Mittelpunkt steht immer der betroffene Mensch.

Das Hospiz Arche Noah bietet acht Plätze, während im Hochtaunuskreis insgesamt  20 Betten verfügbar sind – bei deutlich höherem Bedarf. „Wir nehmen uns Zeit für die Menschen“, betont Gerlowski-Zengeler. Neben professioneller Pflege gehören auch Angebote wie Aromatherapie, tiergestützte Begleitung und Raum für Angehörige zum Konzept. „Sie können hier schlafen und mit ihren Angehörigen essen“, sagt Sandmann. Es gibt keine festen Besuchszeiten. Alles wird nach den Bedürfnissen des Gastes ausgerichtet.

Die Finanzierung bleibt eine Herausforderung: 95 Prozent der Kosten werden übernommen, fünf Prozent müssen über Spenden gedeckt werden. Das Hospiz ruft daher zur Unterstützung auf – sei es durch Mitgliedschaften, Spendenaktionen oder ehrenamtliches Engagement.
Spendenkonto: Nassauische Sparkasse, IBAN DE70 5105 0015 0270 0520 53.

„Hospize leisten unverzichtbare Arbeit für unsere Gesellschaft und gewährleisten, dass Menschen und ihre Angehörigen in ihren schwersten Stunden gut aufgehoben sind “, erklärt Irene Hubertz. „Wir setzen uns dafür ein, dass diese Angebote gestärkt und ausgebaut werden.“ Heike Hüffler-Rauch betont, wie glücklich wir uns in Schmitten schätzen können, dieses Haus in unserer Gemeinde zu haben.

Weihnachtsfrühstück

Liebe Arche Freunde,

auch in diesem Jahr veranstalten wir am Weihnachtsmorgen ein Weihnachtsfrühstück am Mittwoch, 24.12.2025 ab 09:30 Uhr bis circa 11:30 Uhr im Gemeindezentrum in Königstein, Georg-Pingler-Straße 26.

Alle weiteren Informationen enthalten Sie im Flyer und wir freuen uns, wenn wir Sie an diesem feierlichen Tag begrüßen dürfen. Bitte geben Sie uns gerne Bescheid, mit wie vielen Personen Sie kommen möchten.

Vorweihnachtliche Grüße

Bettina Gerlowski-Zengeler

Königsteiner Weihnachtsmarkt 2025

Autorenlesung „Auf den letzten Metern – Gespräche im Hospiz“ 09.12.2025

In acht Porträts stellen der Journalist Michael Defrancesco und die Hospiz-Geschäftsführerin Bettina Gerlowski-Zengeler in ihrem Buch „Auf den letzten Metern“ Menschen vor, die in einem Hospiz im Taunus leben und dort ihre letzten Lebenswochen und -tage verbringen.

In einer Lesung am Dienstag, den 9. Dezember 2025 um 18.00 Uhr im Lukas Haus in Mayen, Burgfrieden, lassen die beiden Autoren das Publikum an ihren lebendigen Gesprächen und Begegnungen im Hospiz teilhaben.

Buch und Lesung führen sensibel an die Themen Sterben und Tod heran. Das Publikum kann zunächst am Beispiel anderer Menschen die Auseinandersetzung mit existenziellen Fragen erleben. Dies kann anregen, sich mit der eigenen Sterblichkeit zu beschäftigen. Trotzdem ist das Buch nicht traurig oder deprimierend. Es ist voller Leben.

Die Lesung wird musikalisch von Aaron Röder umrahmt. Im Anschluss gibt es Gelegenheit, Fragen zu stellen und ins Gespräch zu kommen. Ein Büchertisch steht bereit.

Veranstaltet wird die Lesung vom Hospizverein Region Mayen, der Evangelischen Kirchengemeinde Mayen und dem Pastoralen Raum Mayen. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende zugunsten der Hospizarbeit gebeten.

Spendenübergabe vom 07.10.2025

Am 07.10.2025 übergab das Neu-Anspacher Team des Fair-Kaufs Lädchen eine Spende im Hospiz Arche Noah. Verbunden mit einer Hausführung und anschließendem Austausch waren alle Teilnehmer begeistert. Die Arche Noah freut sich, über die Spendenübergabe und ist Dankbar, dass gerade auch regional gespendet wird.

Das Neu-Anspacher Team bietet in ihrem „Fair-Kaufs Lädchen“, einem mobilen Schrank, in der Regel jeden 3. Sonntag im Monat einen Verkauf zum Gottesdienst in St. Marien Neu-Anspach und zu speziellen Anlässen wie beispielsweise dem Neu-Anspacher Nikolausmarkt an. Darüber hinaus können die Waren auch während der Öffnungszeiten des Katholischen Pfarrbüros erworben werden. Neben fair gehandeltem Kaffee, Tee, Schokolade und anderen Köstlichkeiten werden auch zahlreiche fair produzierte und gehandelte handwerkliche Waren, wie Kerzen und Seifen angeboten. Mit den Erlösen unseres Verkaufs unterstützen Sie regelmäßig soziale Projekte wie zum Beispiel PACO oder – wie in diesem Fall – das Hospiz Arche Noah. Damit möchten Sie einerseits ein bewusstes Zeichen setzten für Frieden und Toleranz in einer globalen Gesellschaft, aber auch engagierte und ehrenamtliche Tätigkeit zur Begleitung von Menschen auf ihrem letzten Lebensweg in unserem nächsten Umfeld würdigen.

Das Team freut sich auf Ihren Besuch am „Fair-Kaufs Lädchen“.

Foto von links nach rechts: Hedi Paul, Gaby Schürgers, Wolfgang Schürgers, Bettina Gerlowski-Zengeler (Geschäftsführerin Hospiz Arche Noah), Mechthild Ott, Marianne Jantz, 3 Mitglieder des Verkaufsteams waren leider nicht dabei.