Gelungener Auftakt 2023

Der Startschuss im Jahre 2023 war das Benefizkonzert am Sonntag, 15.01.2023 in Königstein im Taunus durch die Kurharmonix. Es war ein besonderes Anliegen und Herzenswunsch, trotz der „Karrierebeendung“ noch ein Benefizkonzert für die Arche Noah Hochtaunus zu geben. Die Aula war voll besetzt sodass die Empore noch mitgenutzt werden musste. Die Fans der Kurharmonix konnten ebenfalls noch ein weiteres Konzert genießen. In der Pause gab es die Möglichkeit sich mit Orangensaft, Wasser oder Sekt zu versorgen. Ebenso wurden kleine Snacks wie Butterbrezeln, abgepackte Käse-Trauben Spieße sowie Knabbereien angeboten. Ein harmonischer Sonntagnachmittag und die Spenden fließen direkt der Arche Noah Hochtaunus zu Gute. DANKE – an alle die das Konzert besucht haben und ein GROßES DANKE – an die Kurharmonix, die wie immer ein fantastisches Konzert gegeben haben und an uns gedacht haben!

Abschlussprojekt des Jahres 2022

Der krönende Abschluss war Ende des Jahres 2022 unser gefördertes Projekt der Carls Stiftung aus Königstein im Taunus. Durch eine Förderungssumme konnten wir für alle Gästezimmer (Balkone und Terrassen) aber auch unsere Dachterrasse durch Hochbeete verschönern. Passend zur Jahreszeit konnten die Gäste ein kleine Tanne einpflanzen und individuell schmücken. Die Tannen wurden ebenfalls dankenswerterweise von unserem ortsansässigen REWE gesponsort. Ob Gemüse oder Pflanzen….ab Frühjahr soll jeder Gast etwas Schönes anpflanzen können. Auch das Kräuterbeet auf der Dachterrasse ist für die hauseigene Küche eine Bereicherung. Wir freuen uns auf die kommende Frühjahrszeit und die neuen Gewächsprojekte die individuell durch jeden Gast selbst bestimmt werden können. Ein großes Dankeschön an die Carls Stiftung und unserem REWE Markt Schmitten. Das Projekt war und ist ein Erfolg.

Benefizkonzert Samstag, 15.01.2023

nach dem ersten Abschiedskonzert im vergangenen November, gibt es nun am Sonntag, 15. Januar 2023 um 15:00 Uhr (Einlass ab 14:30 Uhr) die Möglichkeit, die Kurharmonix noch einmal live zu erleben. Das November-Konzert war eine eigene Veranstaltung mit vielen Geschichten zu dieser Boygroup.

Diesmal wird es ein reines Konzert werden. Über die letzten Jahre aus den verschiedensten Gründen von den Beteiligten immer wieder verschoben, klappt es nun endlich doch noch zum Finale – das Benefizkonzert für die Hospizgemeinschaft Arche Noah.

Veranstaltungsort ist die Aula (ehemalige Kapelle) der Sankt-Angela-Schule in 61462 Königstein, Gerichtstraße 19.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Gerne können Sie sich bei uns namentlich anmelden, dann können wir Ihnen Plätze reservieren:

Bettina.gerlowski@hospizgemeinschaft-arche-noah.de

oder

0172 – 99 15 4 89

Wir freuen uns, Sie dort begrüßen zu dürfen!

Weihnachtsmarkt Königstein 02. – 04.12.22

Dieses Jahr waren wir auf dem Weihnachtsmarkt in Königstein von Freitag, 02.12.2022 bis Sonntag, 04.12.2022 vertreten. Voller Erfolg war unser Verkauf von Herzwaffeln am Stiel, Waffeln, Schokowaffeln sowie Kinderpunsch und Glühwein. Hervorheben möchten wir die großartige Spende vom Collegium Glashütten aus Oberems. Sie haben den Waffelteig für uns komplett gesponsort!!! Herzlichen Dank dafür und vor allem dem super leckeren Waffelteig der restlos ausverkauft war.

Bedanken möchten wir uns aber auch bei allen Ehrenamtlichen, die bei uns eine Schicht übernommen haben. Ohne Euch, hätten wir das nicht stemmen können.

Das kommende Wochenende sind wir auf dem Schmittener Weihnachtsmarkt in Oberreifenberg Pfarrheckenfeld: Samstag, 10.12.2022 ab 14:00 Uhr sowie Sonntag, 11.12.2022 ab 11:00 Uhr.

Kommt vorbei und genießt unsere leckeren Waffeln und den wunderbaren Punsch sowie Glühwein.

Wir freuen uns auf alle!

Weihnachtsbäume

Es weihnachtet sehr….

Auch in diesem Jahr wurden die wunderschönen Bäumen gesponsort von Dieter Schöpp aus Oberreifenberg. Vielen Dank dafür !!! Ihr macht es wieder einmal weihnachtlicher in unserem Hause für all die Gäste und Angehörigen sowie unserem Personal. D A N K E !!!

10 Jahre Dienstjubiläum

Liebe Carmen,
schön, dass es Dich gibt. Nicht nur für deine so langen Dienste im Hospiz in der Reinigung, sondern auch, über das Maß hinaus, die Einrichtung als ein Ganzes und einheitliches Haus zu sehen. Auch wenn jeder seine Aufgaben hat, siehst du ganz besonders die Menschen, die dich auch persönlich als Mensch brauchen, ganz gleich ob als Mitarbeiter/in, Gast des Hauses oder Angehörige. Deine Geschichte, wie du zu dem Hospiz gekommen bist, ist eine persönliche und schöne Wendung. Es ist schön, dass du schon so lange dem Arche-Team zur Verfügung stehst. Bei so vielen Jahren hast du nicht nur sonnige, sondern auch stürmische Schifffahrten erleben dürfen. Danke, dass wir immer auf dich zählen können und du das Schiff mit allem was du hast, auch durch die stürmischen Zeiten unterstützt.

  • Was hat dich bewegt im Hospiz zu arbeiten?
    Der Kontakt und das Kennenlernen mit Herbert Gerlowski. Ich war sehr krank und habe einen Pfarrer im Königsteiner Krankenhaus gesucht. Da habe ich ihn in seiner Funktion als Diakon kennengelernt. Als ich eine Arbeitsstelle suchte, kam ich auf das Hospiz und bin seither in der Reinigung tätig.
  • Viele können mit dem Begriff Hospiz nichts
    anfangen – wie könntest du diese Arbeit jemanden
    erklären?

    Die meisten sagen es ist ein Sterbehaus. Das sehe ich nicht so: Es ist ein Lebe Haus, da wir die letzte Lebenszeit mit den Gästen haben. Es ist immer etwas los und es wird „gelebt“.
  • Wie erlebst du die letzten 10 Jahre für dich hier im Hospiz?
    Dankbar und demütig – mehr braucht man dazu nicht sagen.
  • Was ist dein schönstes Erlebnis bisher gewesen?
    Es gibt viele Erlebnisse. Ein Gast erzählte mir bei der täglichen Zimmerreinigung, dass Sie Elefanten liebt und ganz viele Zuhause hat. Bei dem Wort Zuhause wurde ihr bewusst, dass Sie nicht mehr da ist und sie Ihre Elefanten vermisst. Man muss erwähnen, dass diese Person immer sehr schroff war. Als ich am nächsten Tag ihr einen selbstgenähten Elefanten mitgebracht hatte und ihr schenkte, sagte Sie mit schroffem Ton „Was ich denn dafür nun haben will“ Ich teilte Ihr mit, dass ich schon alles bekommen habe. Sie sagte erneut mit schroffem Ton mit, dass Sie das noch mitbekommt und sie kein Geld gegeben hat. Ich erwiderte ihr mit: „Ihr Lächeln ist mein Lohn.“
  • Beschreibe das Hospiz in 3 Worten
    Mein zweites Zuhause!
  • 10 Jahre im Hospiz – Wie im Fluge vergangen oder kommt es einem länger vor?
    Wie im Fluge vergangen – wie im wahren Leben, es vergeht viel zu schnell.
  • Was möchtest du unbedingt noch mitteilen, dass jeder vom Hospiz wissen sollte?
    Behaltet alle den Hospizgeist bei: Wir sind ein ganz besonderes Hospiz, da wir familiär und klein sind. Es ist etwas ganz Besonderes und der Mensch zählt. Wir sind keine Nummer, sondern nehmen uns die Zeit. Alles in unserem ermöglichen Rahmen tun wir für unsere Gäste. Auch wenn es Kleinigkeiten sind, auch diese versuchen wir zu ermöglichen. Es ist eine wichtige Arbeit, die nicht enden darf.

Tolle Überraschung der Bastelkinder Kiga Taunuswichtel

Dankeschön an alle kleinen und fleißigen Bastelkinder der Kiga Taunuswichtel – spontan wurden wir heute mit dieser tollen Aktion überrascht . Vielen Dank!




Neuer Qualifizierungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen startet im Februar 2023.

Am Anfang steht die Diagnose einer unheilbaren Krankheit oder die Aussicht auf ein nahes Lebensende – bei sich selbst oder einem vertrauten Menschen. Die Welt gerät aus den Fugen. Was kann ich tun? Welche Möglichkeiten gibt es für die Versorgung? Wer leistet Hilfe und Unterstützung? Mit unserem ambulanten Hospizdienst möchten wir sterbenden Menschen sowie deren Angehörigen in ihrem persönlichen Umfeld zur Seite stehen. Um diese Aufgabe zu erfüllen, brauchen wir Frauen und Männer, die sich zu ehrenamtlichen Hospizbegleiter*innen ausbilden lassen. Interesse? Wenn Sie mehr über die ehrenamtliche Hospizbegleitung erfahren oder sich selbst engagieren möchten, wenden Sie sich an uns: Der nächste Kurs startet im Februar 2023.

Hospizgemeinschaft Arche Noah zur Begleitung
Sterbender und Lebensbeistand e.V.
Ambulanter Hospizdienst und Palliativberatung
Herzog-Adolph-Straße 2
61462 Königstein Tel.: (0 61 74) 63 96 692
E-Mail: Koordinatorin@hospizgemeinschaft-arche-noah.de




Qualifizierungskurs zur Hospizbegleitung erfolgreich beendet

Den 10 Teilnehmer*innen des diesjährigen Qualifizierungskurses zur Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden wurden am Sonntag, 11. September im Rahmen eines Gottesdienstes die Zertifikate überreicht.

Schwerstkranken und sterbenden Menschen, sowie deren An- und Zugehörigen Zeit und ein offenes Ohr zu schenken, hat eine enorm positive Wirkung, die nicht zu unterschätzen ist. Zuhören, gemeinsam einen Kaffee trinken oder ein Stück vom Lieblingskuchen essen, spazieren gehen oder einfach nur am Bett sitzen – die Bedürfnisse der Menschen in dieser Lebensphase sind sehr unterschiedlich. Sich Zeit zu nehmen, auf die Wünsche einzugehen und diese wenn möglich zu erfüllen – für viele eine Wohltat für die Seele.

Um für dieses anspruchsvolle Ehrenamt gerüstet zu sein, stellten sich die Kursteilnehmer*innen in den vergangenen Monaten verschiedenen Themen zum Sterben und Begleiten von Menschen in der letzten Lebensphase. Der Qualifizierungskurs wurde gemeinsam von den Ambulanten Hospizdiensten Arche Noah Königstein, BETESDA Kronberg und die Quelle Bad Soden angeboten. Die Teilnehmer*innen wurden umfangreich auf ihr Engagement vorbereitet und werden während ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit durch die Koordinator*innen der Hospizdienste eng begleitet. Der nächste Qualifizierungskurs wird Anfang nächsten Jahres starten. Wenn Sie Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit in der Hospizbegleitung haben, finden Sie nähre Informationen zum Kurs auf unserer Homepage  www.hospizgemeinschaft-arche-noah.de Rufen Sie gerne an unter 06174/6396692 oder schreiben Sie eine E-Mail an koordinatorinnen@hospizgemeinschaft-arche-noah.de




Ein würdiges Gedenken

Stiftung, Freunde und Vertreter der geförderten Projekte gedachten des 70. Geburtstages von Christoph Wermelskirchen

Der erste Heimfürsprecher der Hospizgemeinschaft Arche Noah Hochtaunus, Christoph Wermelskirchen, wäre in diesem Jahr 70 Jahre alt geworden. Er starb jedoch plötzlich und unerwartet im Jahr 2005 bei einem Besuch in Zürich. Zu diesem Zeitpunkt hatte er schon die Stiftung Wermelskirchen Königstein gegründet, die die Hospizgemeinschaft seither großzügig unterstützt hat, zuletzt durch die Finanzierung der Dachterrasse des Anbaus.  

Anlässlich des diesjährigen Geburtstages lud die Stiftung am ersten Septembersonntag Freunde und Vertreter der geförderten Projekte zu einem gemeinschaftlichen Gedenken nach Königstein ein. Die Stiftung verfolgte damit zwei Ziele: den geförderten Projekten die Person Christoph Wermelskirchen vorzustellen und dem Freundeskreis einen Einblick in ihre Ziele und Projekte zu geben. Herbert Gerlowski als Vorsitzender und seine Ehefrau Gudrun Gerlowski als Beraterin des Vorstands vertraten die Hospizgemeinschaft Arche Noah Hochtaunus bei diesem Treffen.

Vorstand Hermann Groß begrüßte die Teilnehmer bei einem Gedenken am Familiengrab auf dem Königsteiner Friedhof. Er verwies darauf, dass Christoph Wermelskirchen sich bewusst dafür entschieden habe, die Stiftung auf christliche Sozialarbeit, christliche Bildung und christliche Verkündigung auszurichten.

Brigitte Malutzki-Gritsch, die den Freundeskreis rund um Christophs ehemalige Zugehörigkeit im Netzwerk ND Christsein.heute koordiniert, verwies darauf, dass Christoph Wermelskirchen immer die persönliche Begegnung mit Freunden und Bekannten gepflegt habe – und statt am Geburtstag im Februar regelmäßig zu einem Gartenfest im Sommer eingeladen habe.

Der Sprecher des Stiftungsrates, Dr. Wolfgang Gerhardt, sprach zum Abschluss ein Gebet. Zum Gottesdienst in der Kirche St. Marien begrüßte Pfarrer Stefan Peter den Teilnehmerkreis. Mit einem gemeinsamen Essen in der Villa Borgnis schloss das Gedenken.

In den Gesprächen lebten zahlreiche persönliche Erlebnisse mit Christoph Wermelskirchen wieder auf, zumal die meisten Teilnehmer mit dem Stifter persönlich befreundet waren. Nahezu alle geförderten Projekte hatten Vertreter entsandt.