Rotary Club Saalburg Taunus spendet 10000 Euro
Benefiz-Golfturnier zugunsten DMSG und Hospiz Arche Noah in Schmitten
Usinger Land – Mit gleich zwei Spendenübergaben hat der Rotary Club Saalburg Taunus diese Woche für große Freude gesorgt: Jeweils 5000 Euro konnten an die Hospizgemeinschaft Arche Noah Hochtaunus in Schmitten und an den Landesverband Hessen der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) überreicht werden. Den symbolischen Scheck nahmen Herbert Gerlowski, Gründer des Hospiz Arche Noah in Schmitten, und Prof. Dr. Uta Meyding Lamadé, Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) Landesverband Hessen e.V. entgegen. Das Geld wurde durch das vom Rotary Club Saalburg Taunus diesmal im September durchgeführte, traditionelle jährliche Benefiz-Golfturnier in Friedberg generiert. „Durch das Turnier konnten wir einen Reinerlös von 5500 Euro erzielen, ein tolles Ergebnis, über das wir uns sehr gefreut haben. Durch eine zusätzliche Aufstockung aus unserem Kassenbestand ergibt sich eine Gesamtspendensumme von 10.000 Euro“, berichtet Dr. Giscard Wepiwé vom Orga-Team des Benefizturniers. Neben den Startgebühren habe zum einen die Feier nach dem eigentlichen Turnier für die Einnahmen gesorgt, zum anderen aber konnte auch dank einiger weiterer Sponsoren nun die beachtliche Summe überreicht werden. Wie schon in den letzten Jahren wurden erneut sowohl die DMSG als auch die Hospizgemeinschaft bedacht, denn es sei den Rotariern ein Anliegen, diese wichtigen Aufgaben dauerhaft zu unterstützen und es sei klar, dass dies nicht mit einer einmaligen Spende getan sei, betonte auch aktuell amtierende Rotary-Präsidentin Anja Bonnländer. Seit Gründung im Jahr 2000 hat es sich die Hospizgemeinschaft „Arche-Noah Hochtaunus zur Begleitung Sterbender und Lebensbeistand e.V.“ zur Aufgabe gemacht, schwerstkranken Menschen gemeinsam mit den Angehörigen und Freunden begleitend zur Seite zu stehen. Dazu gibt es den ambulanten Begleitdienst, der die Angehörigen und Pflegenden durch das zeitweilige Da-Sein entlastet sowie das stationäre Hospiz in Niederreifenberg. Hier werden die Sterbenden mit ihren Schmerzen und Ängsten, aber auch mit ihren Bedürfnissen nicht alleine gelassen, die Sterbenden liebevoll und verständnisvoll betreut und mit Hilfe der palliativen Medizin und Pflege ihre Schmerzen und Beschwerden gelindert. Der Hospizverein arbeitet ehrenamtlich und unentgeltlich. Er finanziert sich auf Spendenbasis und daher war Gerlowski überaus dankbar für die Spende der Rotarier. Das Geld soll für die Versorgung der Gäste, wie hier die Patienten liebevoll genannt werden, verwendet werden. Außerdem ist im letzten Jahr der Bau eines „Raums der Stille“ begonnen worden, hier seien noch einige finale Arbeiten zu stemmen, berichtet Gerlowski über die Verwendung des Spendengeldes. Auch Uta Meyding Lamadé freute sich sehr über die Spende, die für den weiteren Ausbau der neu geschaffenen Beratungsstellen in der Region, und für die Digitalisierung des Beratungsangebots für nicht mehr mobile Menschen eingesetzt werden soll. Die DMSG ist eine Selbsthilfeorganisation und Interessenvertretung für MS-Kranke mit 20 haupt- und über 500 ehrenamtlichen Mitarbeitern, die sich um die rund 25000 MS-Patienten in Hessen kümmern. „Die soziale und medizinische Beratung und Betreuung ist vor allem für MS-Kranke, aber auch für alle Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglich“, betont Uta Meyding Lamadé. Man brauche die Räume für die Selbsthilfegruppen und die Berater, aber auch ein niedrigschwelliges digitales Beratungs- und Informationsangebot mit Tele-Medizin oder Webinaren. Es gebe inzwischen moderne Therapien und komplexe Medikationen, die den Betroffenen noch viele Jahre eine bessere Lebensqualität ermöglicht, sodass sie zum Beispiel noch lange berufstätig sein können. sai
Weitere Infos: www.hospizgemeinschaft-arche-noah.de, www.dmsg-hessen.de, www.rotary-benefiz-golfturnier.de
BU: Dr. Giscard Wepiwé vom Orga-Team des Benefizturniers (links) und Rotary Club-Präsidentin Anja Bonnländer (rechts) freuen sich, erneut Spenden an die DMSG, hier vertreten durch Dr. Uta Meyding Lamadé (Zweite von rechts) sowie an Herbert Gerlowski von der Hospizgemeinschaft Arche Noah in Schmitten (Zweiter von links) überreichen zu können.
Foto: Schmah-Albert




